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Darmsanierung: Aufbau der Darmflora mit Probiotika

Fühlen Sie sich abgeschlagen, leiden Sie regelmäßig an Durchfall oder Verstopfung und werden Sie zusätzlich von quälenden Kopfschmerzen geplagt? Vielleicht ist Ihre Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten.
Zuletzt aktualisiert am: 13.03.2017
Inhalt

Im Darm tummeln sich Billionen von Mikroorganismen. Sie spalten die Nahrung in Nährstoffe auf und bekämpfen Krankheitserreger. Vom ersten Tag des Lebens an spielt die Darmflora eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Immunsystems. Diverse innere und äußere Faktoren können den sensiblen Darm krank machen und die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen. Eine häufige Ursache sind Antibiotika-Therapien, gefolgt von Pilzinfektionen, hormonellen Verhütungsmitteln und Durchfallerkrankungen. Auch ungesunde Ernährung mit viel Fett und wenig Ballaststoffen kann die Vielfalt im Darm verringern.

Die mikrobiologische Therapie (Symbioselenkung) „saniert“ den Darm und gibt ihm sein ausgewogenes Milieu zurück. Zu diesem Zweck werden Probiotika und Präbiotika eingesetzt. In der Theorie besitzt diese Behandlung großes Potenzial, für zuverlässige medizinische Empfehlungen weiß man einfach noch zu wenig über die menschliche Darmflora. Wie verbessert man sein Bauchgefühl? Hier kommt es auf den Selbstversuch an.

Aufbau der Darmflora

Aufbau der Darmflora mit Probiotika

Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die verzehrt werden können. Sie siedeln sich im Darm an, haben einen gesundheitsfördernden Effekt und steigern das Wohlbefinden. Sie können Bestandteil von Lebensmitteln sein oder als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Der Begriff Probiotika ist ein Kunstwort, das aus dem Griechischen entlehnt ist. "Pro bios" bedeutet auf Deutsch "für das Leben".

Probiotische Keime sind besonders gut für den Aufbau der Darmflora geeignet. Sie werden aus dem Darm von Menschen oder Tieren isoliert, fühlen sich im Milieu des Dickdarms wohl und weisen eine hohe Stabilität auf. Gängige probiotische Produkte enthalten meist Milchsäurebakterien der Gattungen Bifidobakterium und Lactobacillus.

Die natürliche Besiedelung des Darms mit Mikroorganismen verändert sich im Lauf des Lebens. In den ersten zwei Lebensjahren wird die Darmflora abhängig von Umfeld und Ernährung langsam aufgebaut. Im höheren Lebensalter beobachten Wissenschaftler eine Abnahme der gesunden Bakterien im Darm.

Wo siedeln sich Probiotika im Darm an?

Der Dünndarm übernimmt einen Großteil der Verdauungsaufgaben und bleibt dabei relativ sauber. Mikroorganismen fühlen sich nämlich vor allem im Dickdarm wohl und breiten sich dort als Darmflora aus. Die Umgebung ist feucht und warm und die Bakterien finden ein umfangreiches Angebot an Nährstoffen. Der Körper akzeptiert die Mikroorganismen der Darmflora als körpereigen und lebt mit ihnen in einer Symbiose. Im Dickdarm gehen mehr als 500 verschiedene Bakterienarten ihrer Arbeit nach und tragen wesentlich zur Gesundheit des menschlichen Körpers bei.

Was können Probiotika leisten?

Was können Probiotika leisten?

Nach der Aufnahme der Probiotika in den Darm siedeln sich die Mikroorganismen im Dickdarm (Kolon) an und beginnen sich zu vermehren. Klinische und experimentelle Studien haben für verschiedene Bakterienstämme belegt, dass Probiotika über eine Vielzahl an gesundheitsfördernden Wirkungen verfügen können. Wie stark die Effekte bei einem individuellen Menschen zum Tragen kommen, kann allerdings nicht vorhergesagt werden. Dafür ist über das menschliche Mikrobiom noch nicht genug bekannt. Wie bei vielen Therapien aus der Naturheilkunde lässt sich die Wirkung einer „Darmsanierung“ mit Probiotika nur im Selbstversuch herausfinden.

Die medizinische Forschung untersucht derzeit im Detail, welche Wirkmechanismen die Mikroorganismen des Darms besitzen. Aktuelle Studien beziehen sich allerdings nur auf die jeweils verwendeten Bakterienstämme und besitzen keine allgemeine Aussagekraft.

So war in einer Versuchsanordnung zum Beispiel fermentierte Milch angereichert mit Bifidobakterien und Lactobacillus acidophilus wirksam, um einen abgeschwächten Stamm Salmonellen (Salmonella typhi) abzuwehren. Die Produktion von bestimmten Antikörpern (IgA-Antikörper) war unter der Einnahme dieser Probiotika deutlich erhöht. Das bedeutet auch: Eine Nahrungsergänzung durch bestimmte Probiotika könnte möglicherweise die Wirkung von Impfungen verstärken. Hinweise für die Schluckimpfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) liegen vor.

Probiotika können grundsätzlich folgende Aufgaben übernehmen:

  • Optimierung der natürlichen Darmflora
  • Verdrängung krankmachender Keime von der Darmwand
  • Stimulation des Immunsystems zur Bildung von Antikörpern und Makrophagen
  • Vorbeugung von Darm- und Vaginalinfektionen
  • Verkürzung der Dauer von Durchfallerkrankungen
  • Linderung der Symptome bei Reizdarm
  • Stimulation der Darmbewegung und somit Linderung von Verstopfung und Blähungen
  • Senkung des Cholesterinspiegels
  • Unterstützung der Verdauung von Laktose
  • Minderung des Risikos für Allergien und Autoimmunerkrankungen (Asthma, Neurodermitis)
  • Schutz der Darmschleimhaut bei Bestrahlungstherapie
  • Produktion von Vitaminen (Biotin, Vitamin B7)
  • Vorbeugung und Linderung der Divertikulose und Divertikulitis
  • Steigerung der Kalziumaufnahme in den Körper und somit Vorbeugung der Osteoporose
  • der Alterungsprozess wird verzögert
  • die Krebsbildung im Dickdarm kann gehemmt werden
  • Verdauung von Ballaststoffen

Die Reichweite von Probiotika ist dabei nicht auf den Darm beschränkt. Über das sogenannte darmassoziierte Immunsystem erreicht die Wirkung der gesunden Mikroorganismen sogar die Schleimhaut des Bronchialsystems und stärkt auch hier die Abwehrkräfte. Botenstoffe wie Interleukine und Interferone regeln die Kommunikation zwischen den verschiedenen Teilen des Immunsystems im menschlichen Körper. Probiotika stimulieren die Ausschüttung dieser Botenstoffe.

Wie arbeiten die Darmflora und das Immunsystem zusammen?

Vom ersten Lebenstag eines Menschen an baut der Darm sein eigenes Immunsystem auf. In der Darmwand befinden sich Abwehrzellen, die potenzielle Krankheitserreger und andere Schadstoffe abfangen und in das lymphatische Gewebe transportieren. Dort bauen B- und T-Zellen die Eindringlinge ab. Eine wichtige Aufgabe der Darmflora ist das „Training“ dieses lokalen Immunsystems. Die gutartigen Bakterien zeigen den Abwehrzellen, welche Mikroorganismen gefährlich sind und welche nicht. Eine hohe Anzahl gesunder Darmbakterien kann zudem durch die Barrierefunktion verhindern, dass Krankheitserreger an der Schleimhaut der Darmwand Platz zum Andocken finden und in den Organismus eindringen. Dieser Mechanismus kann zusätzlich das Risiko für Autoimmunerkrankungen senken, da der Körper vor dem Kontakt mit Fremdstoffen geschützt wird.

Anzeichen für ein Ungleichgewicht

Anzeichen für ein Ungleichgewicht der Darmflora

Wenn zu wenige gesunde Mikroorganismen im Darm leben, herrscht eine sogenannte Dysbiose. In diesem Fall haben Krankheitserreger leichtes Spiel. Mögliche Folgen sind:

Was kann der Arzt bei Verdacht auf eine Dysbiose tun?

Haben Sie den Verdacht, dass Ihre Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten ist, wenden Sie sich an Ihren Hausarzt, Ihren Gastroenterologen oder einen Spezialisten für Naturheilkunde. Der Mediziner wird nach Aufnahme der Krankengeschichte und einer orientierenden körperlichen Untersuchung entscheiden, ob eine Stuhlanalyse sinnvoll ist. Hierfür geben Sie eine oder mehrere Stuhlproben in der Praxis ab. Im Labor wird das Keimspektrum bestimmt, das einen Durchschnitt durch die Mikroorganismen Ihres Darms repräsentiert. Nun kann Ihr Arzt sehen, ob eine mikrobiologische Therapie sinnvoll ist und welche Bakterienstämme Ihre Darmflora optimal ergänzen können.

Einnahme von Probiotika
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Einnahme von Probiotika

Gesunde Darmbakterien sind als Bestandteil von Nahrungsmitteln, als Nahrungsergänzungsmittel und auch als Arzneimittel erhältlich. Die Wirkung der Probiotika ist stark abhängig von ihrer Dosis. Auch stabile Bakterienstämme haben auf dem Weg durch den Magen und den Dünndarm eine hohe Verlustrate. Nur bis zu 30 Prozent der mit der Nahrung aufgenommenen Mikroorganismen kommen im Dickdarm heil an. Mindestens 106 lebende Keime sollte ein Gramm Lebensmittel enthalten. Die zugeführten Milchsäurebakterien leben nur kurze Zeit im Dickdarm.

Wer einen optimalen Aufbau der Darmflora anstrebt, sollte täglich Probiotika zu sich nehmen. Nach Absprache mit dem Arzt kann auch eine Kur über mehrere Wochen sinnvoll sein, um den Darm zum Beispiel nach einer Therapie mit Antibiotika akut bei der Regeneration der Darmflora zu unterstützen. Für eine gesunde Ernährung und den Erhalt einer gesunden Darmflora ohne weitere medizinische Beschwerden eignet sich z.B. der tägliche Becher fettarmer Naturjoghurt. Achten Sie nur darauf, dass das gewählte Produkt lebende Bakterienkulturen enthält. Auf dem Markt gibt es auch Bio-Naturjoghurts die verschiedene aktive Bakterien-Kulturen enthalten.

Probiotika als Nahrungsergänzung

Kombinationspräparate oder Produkte mit nur einem speziellen Bakterienstamm sind frei verkäuflich. Sie haben die Wahl zwischen Kapseln, Tropfen, Pulver und Lösung. Beachten Sie den Unterschied zwischen Präparaten für die tägliche Einnahme und Präparaten, die für eine akute Darmsanierung gedacht sind. Einige Hersteller reichern ihre Probiotika mit den sogenannten Präbiotika an, diese können die Bakterien der Darmflora günstig beeinflussen.

Welche negativen Effekte kann eine Darmsanierung mit Probiotika haben?

Auch wenn die gesunden Bakterienkulturen im Allgemeinen gut verträglich sind, beobachten einige Menschen vermehrte Blähungen nach der Einnahme. Besonders vorsichtig sollten Sie sein, wenn Ihr Immunsystem krankheitsbedingt nur eingeschränkt funktioniert oder wenn Medikamente wie Chemotherapeutika Ihre Abwehr schwächen. Besprechen Sie in diesen Fällen mit Ihrem behandelnden Arzt, ob eine Einnahme von Probiotika sinnvoll für Sie ist oder ob sie ein Risiko für Ihre Gesundheit darstellt.

Welche Eigenschaften sollte ein probiotischer Bakterienstamm haben, der zur Therapie und und zum Schutz vor Krankheiten (Prophylaxe) eingesetzt wird?

  • mit Sicherheit keine giftige oder krankmachende Wirkung besitzen
  • Haltbarkeit gegenüber der Magensäure, der Gallensäuren und weiteren Verdauungsenzymen
  • gute Anpassung an das sauerstoffarme Milieu des Dickdarms
  • die Fähigkeit, sich an die Zellen der Darmschleimhaut anzuheften
  • Anpassung der Ernährung an das Angebot im Darm (schwer verdauliche Ballaststoffe)
Therapeutische Potenziale

Auf welche Erkrankungen können Probiotika einen positiven Einfluss haben?

Es gibt regelmäßig neue Erkenntnisse der medizinischen Forschung. Das Thema Symbioselenkung macht hier keinen Unterschied. Möchten Sie Ihrem Körper etwas Gutes tun oder eine Erkrankung gezielt mit Probiotika behandeln, fragen Sie Ihren Arzt, welchen Bakterienstamm er empfiehlt. Die medizinische Forschung vermutet einen Nutzen von Probiotika bei folgenden Erkrankungen.

Heuschnupfen
Heuschnupfen kann gelindert werden, da Probiotika einen Einfluss auf die Schleimhaut des Nasen-Rachen-Raums haben können.
Darmkrebs
Experimente an Tieren und erste klinische Studien legen nahe, dass probiotische Milchsäurebakterien der Bildung von Krebs im Darm entgegenwirken können. Viele Effekte laufen auf der zellulären Ebene ab, wobei die Darmgesundheit gefördert und das Tumorwachstum gehemmt werden kann. Selbst auf Tumoren der Harnwege können Probiotika möglicherweise eine hemmende Wirkung ausüben.
Neurodermitis
Gibt man Schwangeren und später ihren Neugeborenen probiotische Bakterien, kann das Risiko einer Neurodermitis deutlich reduziert werden. Bereits erkrankte Kinder können unter Therapie mit Probiotika eine Linderung ihrer Symptome verzeichnen.
Divertikulose
Die Divertikulose ist durch die Bildung kleiner Ausstülpungen in der Darmwand charakterisiert. Entzünden sich die Divertikel, sprechen Mediziner von einer Divertikulitis. Verschieden probiotische Bakterienstämme können einen positiven Einfluss auf beide Krankheitsbilder haben.
Vaginale Infektionen
Infektionen der Vagina durch Viren, Bakterien oder Pilze können sowohl oral als auch lokal mit Probiotika unterstützend behandelt werden.
Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
Eine Magenschleimhautentzündung kann mit der Unterstützung durch probiotische Medikamente erfolgreicher antibiotisch behandelt werden.
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen und Allergien
Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen profitieren ebenso von Probiotika wie Patienten, die an Allergien leiden. In beiden Gruppen wurde eine Fehlzusammensetzung der natürlichen Darmflora beobachtet.
Colitis ulcerosa
Im Zusammenhang mit der Colitis ulcerosa konnte der E.coli-Stamm Nissle Beschwerden innerhalb eines Jahres lindern.
Reizdarm
Das Reizdarmsyndrom basiert auf vielen unterschiedlichen Auslösern, die nicht alle bekannt sind. Eine Zufuhr fermentierter Lebensmittel saniert die Darmflora der Betroffenen und kann zu einer Besserung der Bauchschmerzen und der Blähungen führen. Der Stamm Lactobacillus plantarum hat sich als besonders wirksam erwiesen. Auch das Bifidobakterium infantis fiel in einer Studie positiv auf. Die Zahl der Probanden ist aber noch zu gering, um allgemeine Empfehlungen auszusprechen.
Erhöhte Blutfettwerte
Ob Probiotika den Cholesterinspiegel im Blut senken können, konnte noch nicht einheitlich nachgewiesen werden. Wissenschaftler diskutieren verschiedene biochemische Ansätze, um das Phänomen zu erklären und eventuell nachzuweisen.
Laktoseunverträglichkeit
Die Laktoseintoleranz, auch Laktasemangel genannt, drückt sich hauptsächlich durch Symptome wie Durchfall und Blähungen aus. Betroffene Menschen produzieren zu wenig oder keine Laktase. Das Enzym wird zur Spaltung des Milchzuckers (Laktose) aus der Nahrung benötigt. Fermentierte Milchprodukte lindern die Beschwerden durch ein Laktose spaltendes Enzym, das in ihren lebenden Milchsäurebakterien enthalten ist. Die Wirksamkeit der Bakterienstämme kann stark variieren. Fermentierte Milchprodukte, die mit Hitze behandelt wurden, sind für Patienten mit Laktoseintoleranz nicht geeignet. Nur lebende Bakterien entwickeln den gewünschten Effekt.

Quellen

  • Stephan C. Bischoff, Probiotika, Präbiotika und Synbiotika, Georg Thieme Verlag, 2009
  • Stephanie L. Schnorr et al., Gut microbiome of the Hadza hunter-gatherers, Nature Communications, 15 April 2014, Doi: 10.1038/ncomms4654
  • https://www.mpg.de/8121319/darmflora_hadza
  • http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=56753
  • Paul W. O'Toole et al.: Gut microbiota composition correlates with diet and health in the elderly. Published: Nature 488, 178–184 (09 August 2012) doi:10.1038/nature11319
  • Uli P. Burgerstein, Hugo Schurgast, Michael B. Zimmermann, Handbuch Nährstoffe: Vorbeugen und heilen durch ausgewogene Ernährung, Georg Thieme Verlag, 2012
  • http://www.gesundheits-lexikon.com/Ernaehrung-Diaeten/Mikrobiologische-Therapie-Symbioselenkung/
  • Kasper H: Lebendkeime in fermentierten Milchprodukten – ihre Bedeutung für die Prophylaxe und Therapie. Ernährungsumschau 43: 40-45, 1996
  • Kasper H: Ernährungsmedizin und Diätetik. 113-126, 192, 464, Elsevier GmbH, Urban & Fischer Verlag, München 2004
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